Wirtschaftsberatung mit Weitblick

Mund-Nasen-Schutz ab 9.7.2020

Die erneut eingeführte Maskenpflicht in Oberösterreich gilt ab 9.7.2020 auch für unser Bürogebäude.

Wir ersuchen Sie aus diesem Grund, das Gebäude stets mit einer Mund-Nasen-Maske zu betreten.

Um die Abläufe zu erleichtern und Ihre Wege zu verkürzen, richten wir wieder eine Übergabestation für Ihre Unterlagen beim Empfang im Erdgeschoß ein.

 

Alles Gute und bleiben Sie gesund!

 

Ihr PZP-Team

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Newsletter Juli 2020

OÖ. Härtefallfonds für Kleinbetriebe

Für alle oö. Kleinbetriebe, die aufgrund der Kriterien des Bundes keine Unterstützungen des Härtefall-Fonds oder des Corona-Hilfs-Fonds der Bundesregierung in Anspruch nehmen können, springt das Land OÖ. mit Direktzuschüssen ein.

 

Wer wird gefördert?

Gefördert werden Kleinunternehmen (im Sinne der EU-Definition: weniger als 50 MitarbeiterInnen und ein Jahresumsatz bzw. eine Jahresbilanz von weniger als 10 Mio. Euro) der gewerblichen Wirtschaft, die ab 16.3.2020 unverschuldet aufgrund der Corona-Krise in eine wirtschaftliche / finanzielle Notlage geraten sind, Mitglieder der Wirtschaftskammer OÖ sind und ihren Unternehmens- oder Filialstandort in OÖ haben.

 

Was wird gefördert?

Gegenstand der Förderung ist die Unterstützung oö. Kleinbetriebe, die aufgrund der Kriterien des Bundes keine Mittel des Härtefall-Fonds oder des Corona-Hilfs-Fonds der Bundesregierung in Anspruch nehmen konnten.

 

Wie wird gefördert?

Die Landesförderung wird in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen (De-minimis-Beihilfen) geleistet. Die Förderung richtet sich nach der Höhe der Fixkosten für maximal drei Monate (Zeitraum 16. März bis 15. Juni) und beträgt 25 Prozent, maximal 25.000 Euro.

Förderungssatz: 25% der Fixkosten im Zeitraum des Umsatzrückgangs

Fixkosten sind: Geschäftsraummieten, Versicherungsprämien, Zinsaufwendungen, betriebsnotwendige, vertragliche Zahlungsverpflichtungen, Lizenzkosten, Zahlungen für Strom, Gas, Telekommunikation.

 

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

- Umsatzrückgang von mindestens 25 Prozent

- Kein Unternehmen in Schwierigkeiten vor den COVID-19-Maßnahmen - URG Kriterien (Stichtag 15.3.2020)

- Der Antragsteller konnte aufgrund der Kriterien des Bundes keine Mittel des Härtefall-Fonds oder des Corona-Hilfs-Fonds der Bundesregierung in Anspruch nehmen.

 

Laufzeit

Die Förderungen im Rahmen des OÖ. Härtefonds für Kleinbetriebe können ab 16.4.2020 bis einschließlich 30.9.2020 online beantragt werden.

 

Erforderliche Beilagen:

- Nachweis der unbefristeten Gewerbeberechtigung (z.B. GISA-Auszug)

- Nachweis über die Fixkosten

360 Euro Kinderbonus pro Kind

Zur Unterstützung von Familien - etwa bei der Abdeckung von für "Home Schooling" oder für den Kauf von neuen Schulsachen angefallenen Kosten - soll ein Kinderbonus von 360 Euro pro Kind beitragen.

Die Auszahlung erfolgt im September gemeinsam mit der Familienbeihilfe. Bereits früher soll der "Kinderzuschuss" helfen, welcher ab 13. Juli aus dem Familienkrisenfonds ausgezahlt wird. Hierbei beziehen Arbeitslose sowie Notstands- und Sozialhilfebezieher mit Kindern automatisch 100 Euro pro Kind.

Entlastung für Land- und Forstwirte

Landwirte sollen rückwirkend ab 1. Jänner 2020 höhere Pensionen bekommen und auch von der Streichung des Solidaritätsbeitrags von 0,5% profitieren.

Ebenso kommt es durch das Angleichen der Krankenversicherungs-Mindestbeitragsgrundlage zu Entlastungen in der Höhe von mehreren 100 Euro pro Jahr. Die für die Buchführungspflicht von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben maßgebliche Umsatzgrenze soll schließlich von 550.000 Euro auf 700.000 Euro erhöht werden.

Ausdehnung der Steuerstundungen

Von der Krise betroffene Unternehmen (wie auch die Finanzverwaltung selbst) sollen von administrativen Hürden befreit werden, indem Steuerstundungen automatisch bis zum 15. Jänner 2021 verlängert werden. Konkret hat dies zur Folge, dass die Rückzahlung von Steuern über das Jahr 2020 hinaus verschoben werden kann - neuerliche Antragstellung wie auch Bescheiderlassung sind nicht notwendig.

Unveränderliche Steuernummer

Hat sich die bisherige Abgabenkontonummer mit dem örtlichen Wechsel des Wohn- oder Geschäftssitzes geändert, so ist in Zukunft keine "Abtretung" des Steuerfalls und somit auch keine Änderung der Steuernummer mehr nötig. Die neue unveränderliche Steuernummer wird per Zufallsgenerator erstellt und wie bisher bei Beantragung zugeordnet. Bestehende Nummern bleiben unverändert.

Unsere Datenschutzerklärung

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